Alpenvereins
📋 1 Guidelines
Official Websites
Brand Guidelines
2015
Brand Summary
Mission
- To make the experience of the mountain world accessible to people in the safest possible way, while acting as an advocate for the protection and mindful stewardship of alpine natural landscapes [^1].
Core Values
- clarity
- beauty
- authenticity
- nature protection
- community
- service
- modern communication
- inclusivity
- responsibility
- simplicity
- friendliness
- seriousness
- motivation
- cooperation
- youth engagement
- education
- volunteerism
- environmental stewardship [^2]
Target Audience
- Members, partners, employees, youth, families, and the broader public interested in alpine activities, nature conservation, and mountain sports [^3].
Personality Traits
- clear
- calm
- friendly
- motivating
- serious
- authentic
- inclusive
- modern
- sympathetic
- trustworthy
Visual Identity Overview
- The visual identity is minimalistic, clean, and organized around a system of well-coordinated visual fundamentals. It features the iconic Edelweiß flower in a green circle, a restrained color palette (primarily green, gray, and white), functional typography (Qubo and Crimson), asymmetrical layouts, generous white space, and authentic imagery. Sub-brands use distinct color variants and playful elements for youth. The overall style emphasizes clarity, simplicity, and a disciplined, authentic approach to visual communication [^5].
Categories
Brand Imagery
- Das Edelweiß für das neue Logo des Alpenvereins wurde neu gezeichnet. Es nimmt Anklänge bei der Urform des Alpenvereins-Edelweiß, auch finden sich darin die Form der gemeinsamen Marken »Alpenvereinshütten«, »Alpenvereinskarten« und »alpenvereinaktiv.com« wieder (vgl. die Abbildungen unten). Das Zeichen versucht, die Unregelmäßigkeit und Lebendigkeit seiner Blüte in einer naturalistischen, nicht symmetrischen und möglichst wenig abstrahierten Darstellung zu fassen. – Deshalb hat das Edelweiß auch eine »gelernte«, »richtige« Stellung (siehe nebenstehende Skizze). Das Edelweiß wird rechts oberhalb vom Typologo in einen grünen Kreis gestellt und dadurch visuell zum einprägsamsten Element des Logos (siehe folgende Seite). Der grüne Kreis wird standardmäßig auf färbigen (Bild-)Hintergründen von einer weißen Linie eingefasst (diese ist in alle Logovorlagen integriert). → Wichtig: Erst der Kreis macht das Edelweiß zum Erkennungsmerkmal des Alpenvereins. Die Verwendung der Blüte ohne Kreis ist nicht zulässig!
- Die drei Varianten des Bildzeichens: Österreichischer Alpenverein, Akademie und Alpenvereinsjugend
- Die Standardvariante für alle unterschiedlichen Marken der Logografie des Alpenvereins ist färbig auf weißem Hintergrund – das ist eine der wichtigsten Regeln!
- Die Alpenvereinslogos werden, bedingt durch ihre Farbigkeit (grauer Schriftzug, grün/schwarzes Edelweiß), immer im Vierfarbdruck wiedergegeben! — Zweifärbige Varianten (grün/ grau) gibt es nicht, einfärbig schwarze bzw. graue Darstellungen sind nur für einfärbig schwarze bzw. graue Druckwiedergaben gedacht.
- Die Logos werden also praktisch immer – so wie auf dieser Seite abgebildet – auf weißem Hintergrund positioniert. Die Platzierung des Logos auf Farbhintergründen oder in Bildern stellt ausdrücklich eine Ausnahme dar, die, wenn möglich, vermieden werden sollte (vgl. dazu die Abschnitte → 01.f Do’s & Dont’s und → 01.g Bildhintergründe in diesem Manual).
- → Wichtig: Es darf nur mit den vom Alpenverein zur Verfügung gestellten, digitalen Logovorlagen gearbeitet werden. Ein eigenhändiger Nachbau ist nicht zulässig!
- Der rechte obere Bereich einer Seite ist ein besonders guter Platz, um ein Logo auffällig zu platzieren. Aus diesem Grund ist die bevorzugte Position des Alpenvereins-Logos der obere, rechte Seitenbereich.
- Bei jeder Positionierung ist darauf zu achten, dass das Logo rundherum genug „Luft“ hat. Es sollte deshalb nicht zu knapp an den Seitenrand bzw. an Textblöcke, Bilder oder Kästen platziert werden. Die nebenstehende Skizze zeigt den Standardabstand, der rundherum 2/3 der Höhe des Edelweiß-Zeichens entspricht.
- Der Mindestabstand, der nur in Ausnahmefällen angewendet werden sollte, ist noch etwas kleiner. In den digitalen Vorlagen wird dieser durch einen „unsichtbaren“ Rahmen automatisch zugegeben. – Werden die Logos also in ein Anwendungsprogramm importiert, so garantiert diese Format-zugabe die Einhaltung des Mindestabstands zu anderen Elementen.
- Das detailreiche Edelweiß im Logo des Alpenvereins bedingt, dass es nur eingeschränkt verkleinert werden kann – dies gilt sowohl für Print als auch für Screen.
- Mindestgrößen: Printbereich: 10mm, Edelweißgröße: ca. 5,5 mm; Screen: 60 Pixel, Edelweißgröße: ca. 33 Pixel
- Die Standardvariante des Logos ist positiv färbig auf weißem Grund -wann immer möglich, ist diese Variante zu verwenden!
- Farbvarianten sind im Sinne der hier illustrierten Regeln möglich. Wichtig ist stets ein kultivierter Umgang, Veränderungen in Farbe, Form und Proportionen sind nicht zulässig!
- Die Logos dürfen nur in den vorbereiteten Farbvarianten verwendet werden!
- Die Proportionen des Logos dürfen nicht verändert werden!
- Grundsätzlich sollten die Alpenvereinslogos nur selten auf Bildhintergründen platziert werden. Die Standardvariante ist -wie bereits erwähnt-positiv grau/grün auf weißem Grund!
- Wird das Logo auf Bildern platziert, ist stets darauf zu achten, die passende Farbvariante (graues/weißes Typologo) in ruhige Bildhintergründe mit ausreichend Abstand zu Bilddetails einzupassen. Ist der Bildhintergrund unruhig, darf das Logo nicht darüber gelegt werden!
- Passt das grüne Edelweiß nicht zur Farbgebung des Bildes oder hebt es sich durch zu ähnliche Farben zu wenig ab, sollte die einfärbige Variante des Logos verwendet werden.
- In jedem Fall ist bei der Platzierung auf Bildhintergründen auf eine möglichst ruhige Gesamtwirkung zu achten!
- Für alle Alpenvereins-Logos liegen digitale Vorlagen in unterschiedlichen Farbvarianten und Dateiformaten vor. Andere Varianten als die hier gezeigten und – wie bereits erwähnt – ein eigenhändiger Nachbau sind nicht zulässig!
- Wird das Alpenvereinslogo in Sponsorleisten platziert, ist die Größe optisch an die umliegenden Logos anzupassen. Weiters ist auf einen ausreichenden Abstand zwischen den Logos zu achten (Trennlinien erleichtern die Anordnung). Auf färbigen Hintergründen ist stets das Logo mit weißem Hintergrund zu verwenden (Varianten Logos »frame«)!
- Für Anwendungen im Textilbereich (Stick) sind vereinfachte Darstellungen des Edelweiß und entsprechende Logovorlagen vorbereitet. Im Web-Bereich kann diese Variante in Ausnahmefällen für sehr kleine Darstellungen verwendet werden. Im normalen Printbereich werden diese Logovorlagen ausnahmslos nicht verwendet!
- Das Edelweiß des Alpenvereins im grünen Kreis ist das Element der Wiedererkennung im visuellen Erscheinungsbild des Österreichischen Alpenvereins. Es ist einerseits Teil des Logos und dabei in Größe und Stellung zum Schriftzug und den Zusätzen genau definiert.
- Das Edelweiß aber „kann" mehr: Es ist ein eigenständiges visuelles Element und kann in besonderen Fällen frei positioniert werden -beispielsweise als dezent angebrachtes „Wasserzeichen". Die Positionierung im rechten oberen Eck und mit Anschnitt ist eine weitere, besondere Spielart der freien Verwendung des Edelweiß-Zeichens und sollte in der hier gezeigten Art positioniert werden -ein noch stärkerer Anschnitt sollte vermieden werden, da dann zentrale Teile des Edelweiß verloren gehen.
- Trotz der prinzipiellen Möglichkeit, das Edelweiß grafisch als „freie Form" zu verwenden, ist stets darauf zu achten, dass diese Form des Einsatzes nicht inflationär wird: Das Edelweiß darf nie als bloß dekoratives Element gesehen werden! Das zu häufig eingesetzt wird, denn dies schädigt letztlich den Stellenwert des Zeichen im gesamten Corporate Design. So kann das angeschnittene Zeichen beispielsweise auf Prospekttiteln angebracht werden, im Innenteil sollte auf diese Darstellungsform jedoch verzichtet werden.
- Bilder dienen zur Information sowie zur Vermittlung einer zum Alpenverein passenden, möglichst authentischen Stimmung – und nicht zur bloßen Dekoration. Es gilt, die Bildästhetik entlang dreier Parameter niveauvoll und ästhetisch ansprechend zu organisieren: Farbstimmung, Ausdruck, Layout.
- Die Farbigkeit der Bilder sollte zwar ausdrucksstark und einladend sein, nicht jedoch überzeichnet. Auf überdeutliche digitale Effekte sollte verzichtet werden, da solche Eingriffe die beabsichtigte Authentizität des Bildausdrucks meist nachteilig beeinflussen.
- Die Farbigkeit in allen unterschiedlichen Medien – egal ob Print oder Screen – soll in erster Linie über Bilder zum Ausdruck kommen. Der Einsatz von Farben im engeren grafischen Sinn dagegen soll (wie bereits erwähnt) zurückhaltend sein und nicht in Konkurrenz zur Farbigkeit der Bilder treten.
- Die Fotografie des Alpenvereins sollte natürlich und ungekünstelt wirken. Landschaft als Landschaft, Menschen als Menschen in ihrem alpinen Umfeld. Die Fotografie soll keine Werbefotografie im simplen Sinne sein, sondern sie soll sich an hochwertigen Reportagefotografien orientieren. Grundsätzlich müssen die Bilder die sinnlichen Qualitäten des Bergerlebnisses zum Ausdruck bringen.
- Keinesfalls sollte die Fotografie folgende Aussagen treffen: billig wirkende „Esoterik“, gestellt wirkende Aufnahmen, keine offensichtliche „Modelfotografie“, mondäner „Lifestyle“, volkstümlicher Kitsch. – Solche Sujets machen jeden Versuch um eine wenigstens ansatzweise, authentische (Bild-)Kommunikation von vorneherein obsolet.
- Für die Verwendung von Bildern im Layout gilt die Grundregel: Weniger ist mehr. Der inflationäre Gebrauch von Bildern (gerade in der touristischen Kommunikation) führt dazu, dass diese gerade ihre Eigenschaft, Träger von Informationen und Botschaften zu sein, verlieren. — Aus diesem Grund folgt die Verwendung von Bildern im Layout folgenden Grundregeln: Nur 2–3 Bilder pro Seite: Im Normalfall sollten nicht mehr als 2–3 Bilder pro Doppelseite verwendet werden.
- Kontraste durch unterschiedliche Bildformate: Die Bildformate sollten eine interessante Kontrastierung zwischen großen und kleinen Abbildungen ergeben. Pro (Doppel-)Seite wird deshalb immer nur ein Bild groß eingesetzt, alle anderen sollen sich visuell deutlich unterordnen und entsprechend kleiner gehalten werden.
- Keine Texte in Bildern: Eine der wesentlichen Grundregeln für den Umgang mit Bildern im Layout ist die weitgehende Trennung von Bild und Text. Mit Ausnahme von Headlines (die immer über ruhigen Bildhintergründen platziert werden müssen) und kurzen Bildtexten werden Texte im Normalfall nicht in Bilder gestellt.
- Dezente digitale Retuschen, Bildmontagen und Bildcollagen: Bei der digitalen Nachbearbeitung von Bildern soll auf überdeutliche künstliche oder sonstwelche Effekte weitgehend verzichtet werden, ebenso wie auf digitale Bildmontagen. Was ein Bild nicht von vornherein leistet, wird es auch nicht durch eine nachträgliche digitale Bearbeitung ausdrücken. Verzichtet werden soll auch auf Bildcollagen und das Übereinanderstellen/ Ineinanderkopieren von Bilderflächen im Layout.
- Farbabstimmung: Bilder, die auf einer Doppelseite angeordnet werden, sollten hinsichtlich Farbigkeit, Lichtstimmung und Kontrast gut aufeinander abgestimmt werden.
- Die Einhaltung dieser grundlegenden Prinzipien in der visuellen Kommunikation des Österreichischen Alpenvereins sollte eine konsistente Bildsprache sicherstellen. Ein ruhiger, disziplinierter Umgang mit Bildern ist oberstes Gebot!
Color Palette
- Der Farbkanon im visuellen Erscheinungsbild des Österreichischen Alpenvereins ist geprägt von der Leitfarbe Grün. Ergänzt wird diese durch Farben für bestimmte Bereiche – etwa Akademie und Jugend – sowie einer Reihe von ergänzenden Farben, die übergreifend für unterschiedliche Einsatzbereiche verwendet werden können.
- Im Alpenverein – und hier nicht nur im Österreichischen, sondern auch bei den Schwesterorganisationen in Deutschland und Südtirol – hat sich im Verlauf von Jahrzehnten Grün als Leitfarbe etabliert.
- Der helle Grünton steht im Zusammenhang mit dem Alpenverein vor allem für die Naturverbundenheit – der Erhalt und Schutz und das Erleben der alpinen Naturräume zählt zu den wesentlichen strategischen Zielsetzungen des Österreichischen Alpenvereins!
- Auf psychologischer Ebene steht Grün darüber hinaus für Hoffnung und Harmonie – allesamt Attribute, die in ihrer Summe eine überwiegend positive Rezeption ermöglichen und damit die Grundlage bilden für den Einsatz dieser Farbe als Leitfarbe im Erscheinungsbild des Österreichischen Alpenvereins.
- Als ruhiger, neutraler „Gegenspieler“ zum lebendigen, frischen Grün dient ein dunkler Grauton, der etwa in der Logografie bei den Schriftzügen oder auch als Headlinefarbe verwendet wird.
- Der hier vorgestellte Grünton gilt für alle Anwendungen des Österreichischen Alpenvereins. Er unterscheidet sich von dem Grünton, wie er im Bereich der AV-Hütten verwendet wird, und auch von den in Deutschland und Südtirol verwendeten.
- Die dritte wichtige „Farbe“ ist das Weiß, das in Form von Weißräumen – also unbedruckten Flächen – eine besonders wichtige Rolle im Erscheinungsbild einnimmt: Es sorgt für visuelle Ruhe, und wirkt subtil der allgemeinen Reizüberflutung entgegen.
- In den digitalen Adobe- InDesign- und -Illustrator- Dokumentvorlagen sind die hier angegebenen Farben bereits in den Farbfeldern vordefiniert.
- Alpenvereins- GRÜN 100% (Standard) 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10%
- Alpenvereins- GRAU 100% (Standard) 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10%
- Urton: Pantone 369 CP Euroskala (CMYK): 68C| 100Y RGB: 90R| 176G| 49B S/W-Simulation: 50% Schwarz NCS: S 1080-G30Y RAL-K5: 6018 Gelbgrün* 3M Scotchcal: 100-719 Apple Green* Oracal 751C: 064 Gelbgrün* HKS: 66K
- Urton: Pantone Cool Gray 10 CP Euroskala (CMYK): 40C| 30M| 20Y| 66K RGB: 80R| 83G| 90B S/W-Simulation: 82% Schwarz NCS: S 6005R80B RAL-K5: 7015 Schiefergrau 3M Scotchcal: 100-2426 Mountain Grey* Oracal 751C: 713 Eisengrau HKS: 93K*
- Weiß
- Der besonderen Stellung der Akademie innerhalb des Österreichischen Alpenvereins entspricht eine eigene, charakteristische Farbkombination: Ein heller Grünton und ein heller Blauton sorgen für einen eigenständigen Farbklang. Werden weitere Farben benötigt, so kann auf die übrigen Farben des Alpenvereins zurückgegriffen werden.
- Wie bereits das Logo der Alpenvereinsjugend andeutet, ist hier der Umgang mit Farbe spielerisch. Motto: Es darf bunt sein – beispielsweise beim Spiel mit unterschiedlich eingefärbten Buchstaben in Headlines.
- Ergänzend zur Palette der bereits vorgestellten Farben, stehen vier ergänzende Farbtöne zur Verfügung, die für diverse Zwecke verwendet werden können. Diese werden immer dann eingesetzt, wenn zusätzlich zu den unter 3.a–3.c dargestellten Farben noch weitere zur inhaltlichen Differenzierung benötigt werden (z.B. zur Unterlegung bei Kästchen und in Tabellen).
- Alpenvereins- ROT Urton: Pantone 180 CP Euroskala (CMYK): 3C| 91M| 86Y| 12K RGB: 205R| 46G| 37B S/W-Simulation: 65% Schwarz NCS: S 2070-Y80R RAL-K5: 3016 Korallenrot 3M Scotchcal: 100-720 Red* Oracal 751C: 027 Tomatenrot HKS: 14 K*
- Alpenvereins- GELB Urton: Pan Euroskala (CMYK): 14M 100Y RGB: 255 R 214 G S/W-Simulation: 15 % Schwarz NCS: S0570-Y RAL-K5: 1021 Rapsgelb 3M Scotchcal: 100-2432 Spring Yellow Oracal 751C: 022 Shellgelb HKS: 2 K
- Alpenvereins- ORANGE Urton: Pantone 144 CP Euroskala (CMYK): 51M 100Y RGB: 243 R 144 G S/W-Simulation: 35%Schwarz NCS: S 1080-Y30R RAL-K5: 1007 Narzissengelb 3M Scotchcal: 100-598 Apricot* Oracal 751C: 020 Goldgelb* HKS: 6 K*
- Alpenvereins- PINK Urton: Pantone 233 CP Euroskala (CMYK): 12C 100M RGB: 212R 127 B S/W-Simulation: 55%Schwarz NCS: S 2065-R20B* RAL-K5: 4010 Telemagenta* 3M Scotchcal: 100-1916 Intense Pink* Oracal 751C: 041 Pink* HKS: 31 K
- Alpenvereins- DUNKELBLAU Urton: Pantone 281 CP Euroskala (CMYK): 100C 85M 5Y 36K RGB: 0R 32G 91 B S/W-Simulation: 90%Schwarz NCS: S 5540-R70B RAL-K5: 5013 Kobaltblau 3M Scotchcal: 100-2189 Nightshadow Blue Oracal 751C: 537 Tiefblau HKS: 41 K*
- Alpenvereins- VIOLETT Urton: Pantone 7664 CP Euroskala (CMYK): 74 C 100M OY 10 K RGB: 101R 50G 121 B S/W-Simulation: 85%Schwarz NCS: S 4050-R50B RAL-K5: 4007 Purpurviolett* 3M Scotchcal: 100-265 Violet Oracal 751C: 407 Tiefviolett HKS: 37 K
- Alpenvereins- DUNKELGRÜN Urton: Pantone 7742 CP Euroskala (CMYK): 71C 5M 100Y 45 K RGB: 74 R 119 G 60 B S/W-Simulation: 75%Schwarz NCS: S4050-G30Y RAL-K5: 6002 Lau bg rü n 3M Scotchcal: 100-450 Sherwood Green* Oracal 751C: 078 Laubgrün HKS: 63 K
Typography
- Die wichtigste Schriftart im Erscheinungsbild des Österreichischen Alpenvereins ist die „Qubo“, eine 2013 vom Deutschen Schriftgestalter Dieter Hofrichter entworfene, serifenlose Schrift. Schön gestaltete Details und ein besonders charakteristisches Wechselspiel aus runden und geraden Formen verleihen der Qubo einerseits die für eine Serifenlose typische Eleganz und Klarheit, andererseits wirkt sie offen und vermittelt in ihrer Gestik eine insgesamt sehr freundliche, sympathische Anmutung.
- Von den insgesamt 14 Schnitten dieser Schrift werden im Erscheinungsbild des Österreichischen Alpenvereins 6 verwendet: → Light → Light Italic → Regular → Regular Italic → Bold → Bold Italic
- Haupt-Anwendungsbereiche: → Lesetexte → Headlines → Zwischenüberschriften, kleinere Headlines
- Die Qubo ist einfach über myfonts® (www.myfonts.com), fontshop.at oder hoftype (www.hoftype.com) als Opentype-Font für Desktop-anwendungen und als Webfont erhältlich.
- Einer der Gründe für die Verwendung der Qubo ist auch, dass Sie formal gut zur im Logo verwendeten Schrifttype „Argo“ passt. Nach eingehenden Diskussionen musste auf die Verwendung dieser Schrifttype im Corpoprate-Design aus Kostengründen verzichtet werden.
- Als Ergänzung zur Qubo im Bereich von Publikationen mit langen Texten dient die Schriftfamilie „Crimson“.
- Die Crimson kommt überall dort zum Einsatz, wo es um große Textmengen geht – beispielsweise als Leseschrift in Magazinen, Büchern und sonstigen primär textbasierte Publikationen. Im Bereich der normalen Geschäftskommunikation (z.B. Flyer, Prospekte etc.) wird sie nicht verwendet.
- Die Crimson ist ein Free-Font und kostenlos für Desktopanwendungen und als Webfont beim Österreichischen Alpenverein erhältlich – es sollte nur diese überarbeitete, technisch optimierte Variante verwendet werden!
- Um komplizierte Schriftinstallationen auf den zahlreichen Computern des Österreichischen Alpenvereins im Bereich der Bürokommunikation zu vermeiden, wird auf eine plattformübergreifend für alle Computersysteme verfügbare Schrift zurückgegriffen: die Verdana.
- Die Schriftgestaltung hängt nicht nur von der Wahl einer gut leserlichen und passenden Schrifttype ab, sondern von vielen anderen Faktoren, die nicht alle in diesem Manual erklärt werden können. Die hier angeführten Hinweise zur mikrotypografischen Gestaltung fassen lediglich die wichtigsten Grundsätze zusammen, die man unbedingt beachten sollte.
- → Für Layout-Aufgaben im Print- Bereich sollten nur die in den Adobe InDesign-Dokumentvorlagen vorbereiteten Stilvorlagen verwendet werden.
- → Die angeführten Schriften dürfen nicht mit anderen Schrifttypen vermischt werden.
- → Als Satzart für Mengentexte gilt generell linksbündiger Flattersatz mit ausgewogen flatternder rechter Kante. Blocksatz nur in Ausnahmefällen, Satz auf Mittelachse oder rechtsbündiger Mengensatz sind zu vermeiden!
- → Die generelle Schreibweise umfasst Versalien und Gemeine (Groß- und Kleinbuchstaben). Ganze Headlines oder Texte in Großbuchstaben zu schreiben, ist untersagt (Ausnahme: die Hervorhebung eines Wortes bzw. einer Wortgruppe).
- → Die Laufweite der in den Adobe InDesign-Dokumentvorlagen eingerichteten Stilvorlagen ist für unterschiedliche Größen optimiert und sollte nicht verändert werden.
- → Falsche Kapitälchen werden unter keinen Umständen verwendet.
- → Sämtliche Schriften dürfen nicht digital modifiziert werden (elektronisch in Breite oder Höhe verzerren, Schriftlage neigen oder fett stellen, „künstliche“ Schlagschatten oder Outlined- Versionen).
- → Outlined-Schriften sind generell untersagt. Schlagschatten zur Absetzung der Texte vom Hintergrund sind stets sehr dezent einzusetzen.
- → Als Standard werden „deutsche“ An- und Abführungen verwendet. »Guillemets« können verwendet werden, “Zollzeichen” auf keinen Fall! Auch bei fremdsprachigen Texten ist auf eine korrekte Ausführung der Anführungszeichen zu achten: “Italienisch/Englisch”, «Französisch».
- → Das Divis ist ein kurzer Strich (-), der als Trennstrich zur Silbentrennung und als Bindestrich bei zusammengesetzten Wörtern verwendet wird. Davon zu unterscheiden ist der etwas längere Gedankenstrich (–), der eine Denkpause oder die Abgrenzung eines Einschubs anzeigt. Er dient auch als Minus- und Auslassungszeichen für Zahlen. Weiters wird er im Sinne von „bis“ (ohne Leerzeichen) und „gegen“ (mit einem Leerzeichen davor und danach) als Abkürzung verwendet („Streckenstrich“).
- → Das Zeichen für Multiplikationen ist ein eigenes Sonderzeichen (×), kein kleines „x“.
- → Schwache („integrierte“) Auszeichnungen werden durch Kursivieren (zurückhaltend) oder durch Fettstellen (betonend) erzeugt.
- → Starke („aktive“) Auszeichnungen wie VERSALIEN oder Unterstreichungen sind zu vermeiden.
- Bei typografischem Satz ist auf ein ruhiges Textbild zu achten. Es ist zwar wichtig, Texte zur besseren Lesbarkeit zu gliedern, zu stark gegliederte und ausgezeichnete Texte führen allerdings dazu, dass sich das Auge beim Lesen nicht zurechtfindet. Deshalb: Auf zu viele Überschriften, Zwischentitel, Absätze und Auszeichnungen sollte verzichtet werden!
- → Schreibweise Dachmarke: Im allgemeinen und umgangssprachlichen Sprachgebrauch wird die Formulierung Alpenverein verwendet, nur im internationalen und förmlichen Kontext Österreichischer Alpenverein. Abkürzungen werden, wenn möglich, vermieden. Wenn trotzdem erforderlich, z.b. in der Presse, wird „ÖAV“ verwendet.
- → Sektionsnamen und der Name der Dachorganisation werden groß/klein geschrieben. Wird eine Hervorhebung gewünscht, so können diese auch aus Versalien (nicht jedoch zusätzlich fett!) gesetzt werden.
- → Zeit- und Datumsangaben: 16:00 Uhr 16:00 bis 18:00 Uhr oder 16:00–18:00 Uhr oder 16–18 Uhr (nur in Fließtexten) 07.10. bis 17.10.2008 oder 07.10.–17.10.2008 am 19.08.2009
- → Telefonnummern: T. +43 512/59547-0 F. +43 512/59547-218
- → Währungs- und Prozentangaben: EUR 180,- / alternativ € 180,(in Headlines am Ende Divisstrich!) EUR 180,– / alternativ € 180,– (in Fließtexten Gedankenstrich) 35% (nicht 35,00%)
- → Ziffern: Beide Schriftfamilien verfügen sowohl über Versalziffern 1234567890 als auch über Mediävalziffern (also Ziffern mit Unterlängen).
- Als Standard werden Versalziffern verwendet. In Fließtexten können auch die Mediävalziffern verwendet werden, was die Darstellung von Zahlen besser in das Schriftbild der Satzkolumne einbindet (Versal-ziffern wirken wie Großbuchstaben).
- Um ein durchgängiges typografisches Bild und vor allem eine durchgängige Lesequalität im Bereich der Typografie zu gewährleisten, sind in allen digitalen Layoutvorlagen für AdobelnDesign typografische Stilvorlagen der gebräuchlichsten Textgattungen eingerichtet: ➔ Basic(Fließ)text: 9,25 pt ➔ Marginaltext: 8,15pt ➔ Infotext: 7 pt ➔ Headlines: 22/33/45 pt ➔ Sublines: 13/16pt
- Die Stilvorlagen für Head-und Sublines können -falls notwendig in der Größe verändert werden. Nicht verändert werden sollten die Stilvorlagen für Mengentexte sie sind hinsichtlich Lesekomfort genau eingerichtet und getestet.
- Für größere Formate (z.B. A3) ist eine zusätzliche Textgröße von 10,25 pt eingerichtet. Ist diese Textgröße aufgrund des Formats die am häufigsten verwendete, so empfiehlt sich die Umstellung des Grundlinienrasters auf einen Zeilenabstand von 4,75 mm (auch dafür sind entsprechende Layoutvorlagen für Adobe lnDesign vorbereitet).
- Desgleichen gibt es für kleinere Formate (z.B. A6 und Folder), in denen sehr viel Informationen untergebracht werden müssen, die Möglichkeit, die an sich für Marginaltexte vorgesehene Textgröße von 8,15 pt als Standardgröße zu definieren. In diesem Fall ist der Grundlinienraster auf den Wert von 3,75 mm zu ändern (auch dafür sind entsprechende Layoutvorlagen für Adobe In Design vorbereitet).
- Die Formatvorlagen für Basictext (01) und Headlines (03/04/05) alinieren automatisch auf dem Grundlinienraster (Zeilenabstand) von 4,25 mm, alle anderen erreichen jeweils nach einem Vielfachen wieder eine Grundlinie.
Logo Usage
- → Wichtig: Erst der Kreis macht das Edelweiß zum Erkennungsmerkmal des Alpenvereins. Die Verwendung der Blüte ohne Kreis ist nicht zulässig!
- Die Standardvariante für alle unterschiedlichen Marken der Logografie des Alpenvereins ist färbig auf weißem Hintergrund – das ist eine der wichtigsten Regeln!
- Die Alpenvereinslogos werden, bedingt durch ihre Farbigkeit (grauer Schriftzug, grün/schwarzes Edelweiß), immer im Vierfarbdruck wiedergegeben! — Zweifärbige Varianten (grün/ grau) gibt es nicht, einfärbig schwarze bzw. graue Darstellungen sind nur für einfärbig schwarze bzw. graue Druckwiedergaben gedacht.
- Die Logos werden also praktisch immer – so wie auf dieser Seite abgebildet – auf weißem Hintergrund positioniert. Die Platzierung des Logos auf Farbhintergründen oder in Bildern stellt ausdrücklich eine Ausnahme dar, die, wenn möglich, vermieden werden sollte (vgl. dazu die Abschnitte → 01.f Do’s & Dont’s und → 01.g Bildhintergründe in diesem Manual).
- → Wichtig: Es darf nur mit den vom Alpenverein zur Verfügung gestellten, digitalen Logovorlagen gearbeitet werden. Ein eigenhändiger Nachbau ist nicht zulässig!
- Der rechte obere Bereich einer Seite ist ein besonders guter Platz, um ein Logo auffällig zu platzieren. Aus diesem Grund ist die bevorzugte Position des Alpenvereins-Logos der obere, rechte Seitenbereich.
- Grundsätzlich sind, falls es anders nicht möglich ist, auch andere Positionierungen zulässig – generell aber stellt das rechte obere Seitendrittel die erste Wahl dar. Eine Alternative ist das rechte untere Seitendrittel.
- Bei jeder Positionierung ist darauf zu achten, dass das Logo rundherum genug „Luft“ hat. Es sollte deshalb nicht zu knapp an den Seitenrand bzw. an Textblöcke, Bilder oder Kästen platziert werden. Die nebenstehende Skizze zeigt den Standardabstand, der rundherum 2/3 der Höhe des Edelweiß-Zeichens entspricht.
- Der Mindestabstand, der nur in Ausnahmefällen angewendet werden sollte, ist noch etwas kleiner. In den digitalen Vorlagen wird dieser durch einen „unsichtbaren“ Rahmen automatisch zugegeben. – Werden die Logos also in ein Anwendungsprogramm importiert, so garantiert diese Format-zugabe die Einhaltung des Mindestabstands zu anderen Elementen.
- Das detailreiche Edelweiß im Logo des Alpenvereins bedingt, dass es nur eingeschränkt verkleinert werden kann – dies gilt sowohl für Print als auch für Screen.
- Für Anwendungen im Textilbereich sind – falls erforderlich – vereinfachte Darstellungen des Edelweiß und entsprechende Logovorlagen vorbereitet (→ vgl.01.k Textillogo).
- alpenverei, 1omm österreich [ Printbereich: 10mm Edelweißgröße: ca. 5,5 mm alpenvere, österreich 160Pixel Screen: 60 Pixel Edelweißgröße: ca. 33 Pixel
- Die Standardvariante des Logos ist positiv färbig auf weißem Grund -wann immer möglich, ist diese Variante zu verwenden!
- Farbvarianten sind im Sinne der hier illustrierten Regeln möglich. Wichtig ist stets ein kultivierter Umgang, Veränderungen in Farbe, Form und Proportionen sind nicht zulässig!
- Die Logos dürfen nur in den vorbereiteten Farbvarianten verwendet werden!
- Die Proportionen des Logos dürfen nicht verändert werden!
- Nur für einfärbig schwarze Drucksorten. Grau wirkt etwas dezenter.
- Hintergrund zu dunkel!
- Auf kräftigen, farbigen Hintergründen kein graues Typologo!
- Grundsätzlich sollten die Alpenvereinslogos nur selten auf Bildhintergründen platziert werden. Die Standardvariante ist -wie bereits erwähnt-positiv grau/grün auf weißem Grund!
- Wird das Logo auf Bildern platziert, ist stets darauf zu achten, die passende Farbvariante (graues/weißes Typologo) in ruhige Bildhintergründe mit ausreichend Abstand zu Bilddetails einzupassen. Ist der Bildhintergrund unruhig, darf das Logo nicht darüber gelegt werden!
- Passt das grüne Edelweiß nicht zur Farbgebung des Bildes oder hebt es sich durch zu ähnliche Farben zu wenig ab, sollte die einfärbige Variante des Logos verwendet werden.
- In jedem Fall ist bei der Platzierung auf Bildhintergründen auf eine möglichst ruhige Gesamtwirkung zu achten!
- Für alle Alpenvereins-Logos liegen digitale Vorlagen in unterschiedlichen Farbvarianten und Dateiformaten vor. Andere Varianten als die hier gezeigten und – wie bereits erwähnt – ein eigenhändiger Nachbau sind nicht zulässig!
- In den digitalen Logovorlagen ist der Mindestabstand in Form eines „unsichtbaren“, transparenten „Rahmens“ automatisch zugegeben (→ vgl.01.d Abstände). Bei den Logovarianten mit dem Zusatz »frame« ist dieser Rahmen standardmäßig weiß unterlegt. Diese Logovorlagen dienen vor allem für Sponsorzwecke, da der weiße Untergrund unabhängig von Hintergründen (Farben, Bilder) eine problemlose Verwendung etwa in Sponsorleisten ermöglicht (→ vgl. 01.k Sponsorleisten).
- Wird das Alpenvereinslogo in Sponsorleisten platziert, ist die Größe optisch an die umliegenden Logos anzupassen.
- Weiters ist auf einen ausreichenden Abstand zwischen den Logos zu achten (Trennlinien erleichtern die Anordnung).
- Auf färbigen Hintergründen ist stets das Logo mit weißem Hintergrund zu verwenden (Varianten Logos »frame«)!
- Für Anwendungen im Textilbereich (Stick) sind vereinfachte Darstellungen des Edelweiß und entsprechende Logovorlagen vorbereitet.
- Im Web-Bereich kann diese Variante in Ausnahmefällen für sehr kleine Darstellungen verwendet werden.
- Im normalen Printbereich werden diese Logovorlagen ausnahmslos nicht verwendet!
Tone And Messaging
- Sie soll eine Kommunikation unterstützen, die den Menschen in seinem Wunsch nach Klarheit und Schönheit ernst nimmt und anspricht.
- Die visuelle Kultur des Österreichischen Alpenvereins hinterlässt bei Mitgliedern, Partnern und vor allem auch bei den Mitarbeitern prägende Eindrücke. Sie soll nach außen einstimmen auf die von ihm und seinen Angeboten und Leistungen versprochenen Vorzüge, nach innen soll sie dazu beitragen, die eigenen Mitarbeiter in ihrer Wahrnehmung als wesentliche Teile eines größeren Ganzen zu motivieren.
- Das hier vorgestellte visuelle Erscheinungsbild des Alpenvereins versucht die bestehenden Qualitäten dieser Institution zeitgemäß ins Bild zu setzen. Es zeichnet sich durch Klarheit, Ruhe und Freundlichkeit aus, auf überflüssiges Beiwerk wird bewusst verzichtet.
- Visuelle Kommunikation bedeutet, „Begriffe und Funktionen, die nicht unmittelbar abzubilden sind oder für die auch keine unmittelbar abzubildenden Vorlagen existieren, dennoch auf visuellem Wege zugänglich zu machen“ (Anton Stankowski). – Auch Unternehmen sind zunächst nichts anderes als in der Öffentlichkeit schwer darstellbare „Vorlagen“. Ihre Vorzüge und Angebote müssen so weit vereinfacht werden, damit sie eindrücklich und verständlich in der Öffentlichkeit dargestellt und kommuniziert werden können. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, folgt die visuelle Kommunikation einem dreistufigen Prinzip: Finden/Vereinfachen – Versachlichen – Vermenschlichen.
- Finden und Vereinfachen: Visuelle Gestaltung beginnt beim Sichten und Ordnen aller zur Verfügung stehenden Informationen. Dabei werden die wesentlichen Botschaften herausgefiltert. Sie bilden die inhaltliche Basis der visuellen Kommunikation.
- Versachlichen: Nach dieser ersten Phase des Findens relevanter Kommunikationsinhalte geht es darum, diese weiter zu reduzieren, was bedeutet, die wesentlichen Anliegen möglichst direkt und ohne Umwege zum Ausdruck zu bringen. Hier geht es um die Sache selbst. Seriöse Kommunikationsarbeit überredet nicht, sie überzeugt.
- Vermenschlichen: Erst jetzt beginnt die eigentliche kreative Arbeit. Wie können die gewonnenen Argumente so dargestellt werden, dass sie der Kunde versteht? Die Sachlichkeit der Botschaft wird erweitert um den Aspekt des Ästhetischen – mit dem Ziel, die Sympathie des Kunden zu gewinnen.
- In der visuellen Kommunikation geht es darum, Ausdrucksformen für einen bestimmten Stil zu finden, der sie auszeichnet und von anderen unterscheidet. Dieser Stil ist eine Folge sicher gewählter Grundlagen, auf die bei der Gestaltung zurückgegriffen wird. Gute Gestaltung ist bewusste Formgebung, die auf die Menschen zurückweist, die für eine Sache stehen.
- Als Reaktion auf die unübersehbare Vielfalt an werblichen und anderen Reizen geht es heute im Bereich der visuellen Kommunikation mehr als je zuvor auch um eine visuelle Kultur der Klarheit und Schönheit. Sie muss Komplexität reduzieren, den inflationären Bildgebrauch disziplinieren und im Umgang mit Text eine Sensibilität für einen Austausch zwischen regionalem und hochsprachlichem Sprachgebrauch entwickeln.
- Oberstes Ziel ist stets eine Kultur von „Klarheit und Schönheit“, wie es im Vorwort zu diesem Gestaltungshandbuch bereits erwähnt wurde.
- Typografie als Teil des Corporate- Designs muss einerseits die Grundbedingung jeder typografischen Gestaltung erfüllen, d.h. die einwandfreie Lesbarkeit bei verschiedensten Gestaltungsaufgaben gewährleisten. Andererseits sollte sie ein bestimmtes typografisches Bild, einen bestimmten Charakter zum Ausdruck bringen, der inhaltlich zu der gestellten Aufgabe passt (formale Qualität).
- Schrift wird als zeitloses und aktives Gestaltungselement eingesetzt, das – in zielgruppengerechter Dosierung – auch die Glaubwürdigkeit und den Anspruch der Institution Alpenverein zum Ausdruck bringt.
- Diese wesentliche Bedeutung der Typografie korrespondiert mit zwei weiteren Gestaltungsgrundsätzen: dem weitgehenden Verzicht auf dekoratives Beiwerk und „billigen“ Effekten und dem möglichst ruhigen Umgang mit Bildern.
- Folder und Prospekte sollten emotional ansprechend und trotzdem sachlich informieren. So wie bei allen Alpenvereins-Drucksorten, wird auf vordergründige Effekte verzichtetdas Ziel sind stets übersichtliche, klar gestaltete Seiten und weniger, dafür aussagekräftige Bilder.
Brand Values
- Der helle Grünton steht im Zusammenhang mit dem Alpenverein vor allem für die Naturverbundenheit – der Erhalt und Schutz und das Erleben der alpinen Naturräume zählt zu den wesentlichen strategischen Zielsetzungen des Österreichischen Alpenvereins!
- Auf psychologischer Ebene steht Grün darüber hinaus für Hoffnung und Harmonie – allesamt Attribute, die in ihrer Summe eine überwiegend positive Rezeption ermöglichen und damit die Grundlage bilden für den Einsatz dieser Farbe als Leitfarbe im Erscheinungsbild des Österreichischen Alpenvereins.
- Das visuelle Erscheinungsbild des Österreichischen Alpenvereins ist in einem einfachen System organisiert, das auf einigen wenigen, gut abgestimmten visuellen Grundlagen basiert. In diesem Corporate-Design-Manual werden diese Schritt für Schritt dargestellt und erklärt.
- Die visuelle Kultur des Österreichischen Alpenvereins hinterlässt bei Mitgliedern, Partnern und vor allem auch bei den Mitarbeitern prägende Eindrücke. Sie soll nach außen einstimmen auf die von ihm und seinen Angeboten und Leistungen versprochenen Vorzüge, nach innen soll sie dazu beitragen, die eigenen Mitarbeiter in ihrer Wahrnehmung als wesentliche Teile eines größeren Ganzen zu motivieren.
- Das hier vorgestellte visuelle Erscheinungsbild des Alpenvereins versucht die bestehenden Qualitäten dieser Institution zeitgemäß ins Bild zu setzen. Es zeichnet sich durch Klarheit, Ruhe und Freundlichkeit aus, auf überflüssiges Beiwerk wird bewusst verzichtet.
- Im Alpenverein – und hier nicht nur im Österreichischen, sondern auch bei den Schwesterorganisationen in Deutschland und Südtirol – hat sich im Verlauf von Jahrzehnten Grün als Leitfarbe etabliert.
- Die dritte wichtige „Farbe“ ist das Weiß, das in Form von Weißräumen – also unbedruckten Flächen – eine besonders wichtige Rolle im Erscheinungsbild einnimmt: Es sorgt für visuelle Ruhe, und wirkt subtil der allgemeinen Reizüberflutung entgegen.
Visual Style
- Das Edelweiß wird rechts oberhalb vom Typologo in einen grünen Kreis gestellt und dadurch visuell zum einprägsamsten Element des Logos (siehe folgende Seite). Der grüne Kreis wird standardmäßig auf färbigen (Bild-)Hintergründen von einer weißen Linie eingefasst (diese ist in alle Logovorlagen integriert). → Wichtig: Erst der Kreis macht das Edelweiß zum Erkennungsmerkmal des Alpenvereins. Die Verwendung der Blüte ohne Kreis ist nicht zulässig!
- Die Standardvariante für alle unterschiedlichen Marken der Logografie des Alpenvereins ist färbig auf weißem Hintergrund – das ist eine der wichtigsten Regeln!
- Die Alpenvereinslogos werden, bedingt durch ihre Farbigkeit (grauer Schriftzug, grün/schwarzes Edelweiß), immer im Vierfarbdruck wiedergegeben! — Zweifärbige Varianten (grün/ grau) gibt es nicht, einfärbig schwarze bzw. graue Darstellungen sind nur für einfärbig schwarze bzw. graue Druckwiedergaben gedacht.
- Die Logos werden also praktisch immer – so wie auf dieser Seite abgebildet – auf weißem Hintergrund positioniert. Die Platzierung des Logos auf Farbhintergründen oder in Bildern stellt ausdrücklich eine Ausnahme dar, die, wenn möglich, vermieden werden sollte (vgl. dazu die Abschnitte → 01.f Do’s & Dont’s und → 01.g Bildhintergründe in diesem Manual).
- → Wichtig: Es darf nur mit den vom Alpenverein zur Verfügung gestellten, digitalen Logovorlagen gearbeitet werden. Ein eigenhändiger Nachbau ist nicht zulässig!
- Der rechte obere Bereich einer Seite ist ein besonders guter Platz, um ein Logo auffällig zu platzieren. Aus diesem Grund ist die bevorzugte Position des Alpenvereins-Logos der obere, rechte Seitenbereich. Grundsätzlich sind, falls es anders nicht möglich ist, auch andere Positionierungen zulässig – generell aber stellt das rechte obere Seitendrittel die erste Wahl dar. Eine Alternative ist das rechte untere Seitendrittel.
- Bei jeder Positionierung ist darauf zu achten, dass das Logo rundherum genug „Luft“ hat. Es sollte deshalb nicht zu knapp an den Seitenrand bzw. an Textblöcke, Bilder oder Kästen platziert werden. Die nebenstehende Skizze zeigt den Standardabstand, der rundherum 2/3 der Höhe des Edelweiß-Zeichens entspricht.
- Der Mindestabstand, der nur in Ausnahmefällen angewendet werden sollte, ist noch etwas kleiner. In den digitalen Vorlagen wird dieser durch einen „unsichtbaren“ Rahmen automatisch zugegeben. – Werden die Logos also in ein Anwendungsprogramm importiert, so garantiert diese Format-zugabe die Einhaltung des Mindestabstands zu anderen Elementen.
- Das detailreiche Edelweiß im Logo des Alpenvereins bedingt, dass es nur eingeschränkt verkleinert werden kann – dies gilt sowohl für Print als auch für Screen.
- alpenverei, 1omm österreich [ Printbereich: 10mm Edelweißgröße: ca. 5,5 mm alpenvere, österreich 160Pixel Screen: 60 Pixel Edelweißgröße: ca. 33 Pixel
- Die Standardvariante des Logos ist positiv färbig auf weißem Grund -wann immer möglich, ist diese Variante zu verwenden!
- Farbvarianten sind im Sinne der hier illustrierten Regeln möglich. Wichtig ist stets ein kultivierter Umgang, Veränderungen in Farbe, Form und Proportionen sind nicht zulässig!
- Die Logos dürfen nur in den vorbereiteten Farbvarianten verwendet werden!
- Die Proportionen des Logos dürfen nicht verändert werden!
- Auf kräftigen, farbigen Hintergründen kein graues Typologo!
- Grundsätzlich sollten die Alpenvereinslogos nur selten auf Bildhintergründen platziert werden. Die Standardvariante ist -wie bereits erwähnt-positiv grau/grün auf weißem Grund!
- Wird das Logo auf Bildern platziert, ist stets darauf zu achten, die passende Farbvariante (graues/weißes Typologo) in ruhige Bildhintergründe mit ausreichend Abstand zu Bilddetails einzupassen. Ist der Bildhintergrund unruhig, darf das Logo nicht darüber gelegt werden!
- Passt das grüne Edelweiß nicht zur Farbgebung des Bildes oder hebt es sich durch zu ähnliche Farben zu wenig ab, sollte die einfärbige Variante des Logos verwendet werden.
- In jedem Fall ist bei der Platzierung auf Bildhintergründen auf eine möglichst ruhige Gesamtwirkung zu achten!
Iconography
- → Wichtig: Erst der Kreis macht das Edelweiß zum Erkennungsmerkmal des Alpenvereins. Die Verwendung der Blüte ohne Kreis ist nicht zulässig!
- Die Standardvariante für alle unterschiedlichen Marken der Logografie des Alpenvereins ist färbig auf weißem Hintergrund – das ist eine der wichtigsten Regeln!
- Die Alpenvereinslogos werden, bedingt durch ihre Farbigkeit (grauer Schriftzug, grün/schwarzes Edelweiß), immer im Vierfarbdruck wiedergegeben! — Zweifärbige Varianten (grün/ grau) gibt es nicht, einfärbig schwarze bzw. graue Darstellungen sind nur für einfärbig schwarze bzw. graue Druckwiedergaben gedacht.
- Die Logos werden also praktisch immer – so wie auf dieser Seite abgebildet – auf weißem Hintergrund positioniert. Die Platzierung des Logos auf Farbhintergründen oder in Bildern stellt ausdrücklich eine Ausnahme dar, die, wenn möglich, vermieden werden sollte (vgl. dazu die Abschnitte → 01.f Do’s & Dont’s und → 01.g Bildhintergründe in diesem Manual).
- → Wichtig: Es darf nur mit den vom Alpenverein zur Verfügung gestellten, digitalen Logovorlagen gearbeitet werden. Ein eigenhändiger Nachbau ist nicht zulässig!
- Der rechte obere Bereich einer Seite ist ein besonders guter Platz, um ein Logo auffällig zu platzieren. Aus diesem Grund ist die bevorzugte Position des Alpenvereins-Logos der obere, rechte Seitenbereich.
- Bei jeder Positionierung ist darauf zu achten, dass das Logo rundherum genug „Luft“ hat. Es sollte deshalb nicht zu knapp an den Seitenrand bzw. an Textblöcke, Bilder oder Kästen platziert werden. Die nebenstehende Skizze zeigt den Standardabstand, der rundherum 2/3 der Höhe des Edelweiß-Zeichens entspricht.
- Der Mindestabstand, der nur in Ausnahmefällen angewendet werden sollte, ist noch etwas kleiner. In den digitalen Vorlagen wird dieser durch einen „unsichtbaren“ Rahmen automatisch zugegeben. – Werden die Logos also in ein Anwendungsprogramm importiert, so garantiert diese Format-zugabe die Einhaltung des Mindestabstands zu anderen Elementen.
- Das detailreiche Edelweiß im Logo des Alpenvereins bedingt, dass es nur eingeschränkt verkleinert werden kann – dies gilt sowohl für Print als auch für Screen.
- Für Anwendungen im Textilbereich sind – falls erforderlich – vereinfachte Darstellungen des Edelweiß und entsprechende Logovorlagen vorbereitet (→ vgl.01.k Textillogo).
- alpenverei, 1omm österreich [ Printbereich: 10mm Edelweißgröße: ca. 5,5 mm alpenvere, österreich 160Pixel Screen: 60 Pixel Edelweißgröße: ca. 33 Pixel
- Die Standardvariante des Logos ist positiv färbig auf weißem Grund -wann immer möglich, ist diese Variante zu verwenden!
- Farbvarianten sind im Sinne der hier illustrierten Regeln möglich. Wichtig ist stets ein kultivierter Umgang, Veränderungen in Farbe, Form und Proportionen sind nicht zulässig!
- Die Logos dürfen nur in den vorbereiteten Farbvarianten verwendet werden!
- Die Proportionen des Logos dürfen nicht verändert werden!
- Grundsätzlich sollten die Alpenvereinslogos nur selten auf Bildhintergründen platziert werden. Die Standardvariante ist -wie bereits erwähnt-positiv grau/grün auf weißem Grund!
- Wird das Logo auf Bildern platziert, ist stets darauf zu achten, die passende Farbvariante (graues/weißes Typologo) in ruhige Bildhintergründe mit ausreichend Abstand zu Bilddetails einzupassen. Ist der Bildhintergrund unruhig, darf das Logo nicht darüber gelegt werden!
- Passt das grüne Edelweiß nicht zur Farbgebung des Bildes oder hebt es sich durch zu ähnliche Farben zu wenig ab, sollte die einfärbige Variante des Logos verwendet werden.
- In jedem Fall ist bei der Platzierung auf Bildhintergründen auf eine möglichst ruhige Gesamtwirkung zu achten!
- Für alle Alpenvereins-Logos liegen digitale Vorlagen in unterschiedlichen Farbvarianten und Dateiformaten vor. Andere Varianten als die hier gezeigten und – wie bereits erwähnt – ein eigenhändiger Nachbau sind nicht zulässig!
- Die Logovarianten werden durch unterschiedliche Dateikürzel unterschieden – die unten stehende Übersicht verdeutlicht anhand einer Sektionsmarke die Systematik.
- PDF-Logos sind vektorbasierend und damit beliebig vergrößerbar. Für gedruckte Vorlagen sollten grundsätzlich PDF-Logos verwendet werden!
- JPG- und PNG-Dateien sind für den Import in Office-Anwendungen wie Microsoft®Office®, Microsoft®Word® und Microsoft®-Powerpoint® gedacht. JPG- und PNG-Vorlagen sind gedruckt bis zu einer Logobreite von maximal 10cm verwendbar.
- PNG-Dateien sind für Webanwendungen (RGB) und JPG-Dateien für Druck (CMYK).
- In den digitalen Logovorlagen ist der Mindestabstand in Form eines „unsichtbaren“, transparenten „Rahmens“ automatisch zugegeben (→ vgl.01.d Abstände). Bei den Logovarianten mit dem Zusatz »frame« ist dieser Rahmen standardmäßig weiß unterlegt. Diese Logovorlagen dienen vor allem für Sponsorzwecke, da der weiße Untergrund unabhängig von Hintergründen (Farben, Bilder) eine problemlose Verwendung etwa in Sponsorleisten ermöglicht (→ vgl. 01.k Sponsorleisten).
- Wird das Alpenvereinslogo in Sponsorleisten platziert, ist die Größe optisch an die umliegenden Logos anzupassen.
- Weiters ist auf einen ausreichenden Abstand zwischen den Logos zu achten (Trennlinien erleichtern die Anordnung).
- Auf färbigen Hintergründen ist stets das Logo mit weißem Hintergrund zu verwenden (Varianten Logos »frame«)!
- Für Anwendungen im Textilbereich (Stick) sind vereinfachte Darstellungen des Edelweiß und entsprechende Logovorlagen vorbereitet.
- Im Web-Bereich kann diese Variante in Ausnahmefällen für sehr kleine Darstellungen verwendet werden.
- Im normalen Printbereich werden diese Logovorlagen ausnahmslos nicht verwendet!
Layout And Composition
- Das visuelle Erscheinungsbild des Österreichischen Alpenvereins ist in einem einfachen System organisiert, das auf einigen wenigen, gut abgestimmten visuellen Grundlagen basiert. In diesem Corporate-Design-Manual werden diese Schritt für Schritt dargestellt und erklärt.
- Die Logos werden also praktisch immer – so wie auf dieser Seite abgebildet – auf weißem Hintergrund positioniert. Die Platzierung des Logos auf Farbhintergründen oder in Bildern stellt ausdrücklich eine Ausnahme dar, die, wenn möglich, vermieden werden sollte (vgl. dazu die Abschnitte → 01.f Do’s & Dont’s und → 01.g Bildhintergründe in diesem Manual).
- Der rechte obere Bereich einer Seite ist ein besonders guter Platz, um ein Logo auffällig zu platzieren. Aus diesem Grund ist die bevorzugte Position des Alpenvereins-Logos der obere, rechte Seitenbereich.
- Grundsätzlich sind, falls es anders nicht möglich ist, auch andere Positionierungen zulässig – generell aber stellt das rechte obere Seitendrittel die erste Wahl dar. Eine Alternative ist das rechte untere Seitendrittel.
- Bei jeder Positionierung ist darauf zu achten, dass das Logo rundherum genug „Luft“ hat. Es sollte deshalb nicht zu knapp an den Seitenrand bzw. an Textblöcke, Bilder oder Kästen platziert werden. Die nebenstehende Skizze zeigt den Standardabstand, der rundherum 2/3 der Höhe des Edelweiß-Zeichens entspricht.
- Der Mindestabstand, der nur in Ausnahmefällen angewendet werden sollte, ist noch etwas kleiner. In den digitalen Vorlagen wird dieser durch einen „unsichtbaren“ Rahmen automatisch zugegeben. – Werden die Logos also in ein Anwendungsprogramm importiert, so garantiert diese Format-zugabe die Einhaltung des Mindestabstands zu anderen Elementen.
- Das detailreiche Edelweiß im Logo des Alpenvereins bedingt, dass es nur eingeschränkt verkleinert werden kann – dies gilt sowohl für Print als auch für Screen.
- alpenverei, 1omm österreich [ Printbereich: 10mm Edelweißgröße: ca. 5,5 mm alpenvere, österreich 160Pixel Screen: 60 Pixel Edelweißgröße: ca. 33 Pixel
- Die Standardvariante des Logos ist positiv färbig auf weißem Grund -wann immer möglich, ist diese Variante zu verwenden!
- Farbvarianten sind im Sinne der hier illustrierten Regeln möglich. Wichtig ist stets ein kultivierter Umgang, Veränderungen in Farbe, Form und Proportionen sind nicht zulässig!
- Die Logos dürfen nur in den vorbereiteten Farbvarianten verwendet werden!
- Die Proportionen des Logos dürfen nicht verändert werden!
- Grundsätzlich sollten die Alpenvereinslogos nur selten auf Bildhintergründen platziert werden. Die Standardvariante ist -wie bereits erwähnt-positiv grau/grün auf weißem Grund!
- Wird das Logo auf Bildern platziert, ist stets darauf zu achten, die passende Farbvariante (graues/weißes Typologo) in ruhige Bildhintergründe mit ausreichend Abstand zu Bilddetails einzupassen. Ist der Bildhintergrund unruhig, darf das Logo nicht darüber gelegt werden!
- Passt das grüne Edelweiß nicht zur Farbgebung des Bildes oder hebt es sich durch zu ähnliche Farben zu wenig ab, sollte die einfärbige Variante des Logos verwendet werden.
- In jedem Fall ist bei der Platzierung auf Bildhintergründen auf eine möglichst ruhige Gesamtwirkung zu achten!
- Für alle Alpenvereins-Logos liegen digitale Vorlagen in unterschiedlichen Farbvarianten und Dateiformaten vor. Andere Varianten als die hier gezeigten und – wie bereits erwähnt – ein eigenhändiger Nachbau sind nicht zulässig!
- Wird das Alpenvereinslogo in Sponsorleisten platziert, ist die Größe optisch an die umliegenden Logos anzupassen. Weiters ist auf einen ausreichenden Abstand zwischen den Logos zu achten (Trennlinien erleichtern die Anordnung). Auf färbigen Hintergründen ist stets das Logo mit weißem Hintergrund zu verwenden (Varianten Logos »frame«)!
- Für Anwendungen im Textilbereich (Stick) sind vereinfachte Darstellungen des Edelweiß und entsprechende Logovorlagen vorbereitet. Im Web-Bereich kann diese Variante in Ausnahmefällen für sehr kleine Darstellungen verwendet werden. Im normalen Printbereich werden diese Logovorlagen ausnahmslos nicht verwendet!
- Nach den bisher dargestellten grafischen Grundlagen – Logografie, Typografie und Farben – geht es nun darum, diese Elemente nach gewissen Prinzipien zu kombinieren. Diese sind so allgemein gehalten, dass ein uniformes Layout-Schema nicht hilfreich wäre. Deshalb werden nur einige wenige allgemeine Grundprinzipien zur Gestaltungsarbeit formuliert. Sie sind primär für den Print-Bereich maßgebend, darüber hinaus aber auch bei anderen Gestaltungsaufgaben sinngemäß anzuwenden.
- Das visuelle Erscheinungsbild des Österreichischen Alpenvereins entwickelt seine Prägnanz aus der systematischen Kombination sorgfältig aufeinander abgestimmter Elemente. Diese orientiert sich an einer funktionalen Herangehensweise: Grafik sollte nicht über fehlende Inhalte hinwegtäuschen und zur bloßen Dekoration degradiert werden, jedes Element sollte einen bestimmten „Grund“ haben. Auf übertriebene und vordergründige Effekte wird bewusst verzichtet: Im Visuellen ist es eine Kultur der Einfachheit und Klarheit, die die Glaubwürdigkeit und Authentizität des Österreichischen Alpenvereins widerspiegeln soll.
- Bei der Anlage eines Layouts sollten die grafischen Elemente nicht symmetrisch um eine Mittelachse angeordnet werden. Ein wichtiger Grundsatz des hier vorgestellten Corporate Designs besteht deshalb in der asymmetrischen Anordnung der einzelnen grafischen Elemente.
- Nicht nur der bedruckte Teil einer Seite, sondern auch der Weißraum – die „leere“, „unbedruckte“ Fläche – ist ein tragendes Gestaltungselement. Er sollte nicht als störend empfunden und mit Informationen vollgestopft werden: Gekonnt eingesetzt, verleiht er jeder Gestaltungsaufgabe Ruhe und Eleganz.
- Für jede regelmäßig wiederkehrende Gestaltungsaufgabe sollte ein Gestaltungskonzept mit Bild- und Textraster erstellt werden, der die grafischen Elemente Bild, Text, Weißraum und Farbflächen systematisch zueinander ordnet (→ vgl. 04.c Ordnungsraster).
- Dieses Modell erleichtert die Layout-konzeption und kann für verschiedene Gestaltungsaufgaben genutzt werden. Es teilt die leere Seite in 3 inhaltliche Ebenen: die Einstiegsebene (Slogan/ Headline, Leitsujet, Bildlaufleiste); die Hauptinformationen (Haupttext, Hauptbild); die Vertiefungsebene (Fußnoten, Detailinformationen, Detailfotos, kleine Tabellen, etc.). Diesem Schema folgt eine Layout-teilung beispielsweise in Kopfleiste, Mittelteil und Fußleiste. – Wird dieses Modell genutzt, so besteht der erste Arbeitsschritt darin, die Text- und Bildgliederung nach diesem Schema zu organisieren. Wesentlich ist, dass diese Unterteilung der Fläche bei der Konzeption von Anfang an mitbedacht wird. Innerhalb einer Gestaltungsaufgabe können mehrere Seitentypologien entwickelt werden.
- Texte werden überwiegend in manuell ausgeglichenem, linksbündigem Flattersatz gesetzt. Blocksatz ist nur in Ausnahmefällen zulässig, Satz auf Mittelachse ist unter allen Umständen zu vermeiden.
- Der Österreichische Alpenverein verwendet im Bereich der Printkommuni-kation üblicherweise Hochformate der DIN-A-Reihe. Sie erleichtern die Bürokommunikation durch ihre normierten Größen. – Für besondere, gehobene Kommunikationsmittel besteht aber selbstverständlich die Möglichkeit, Sonderformate zu wählen.
- Standardformate: DIN A1/2: Plakate (auch quer) DIN A4: Kataloge, Prospekte, Broschüren DIN A5: kleinere Prospekte und Broschüren DIN hoch: z.B. Infofolder etc. DIN quer: z.B. Glückwunsch-karten etc.
- Grundlinienraster und Ordnungs raster erleichtern im Printbereich die Gestaltungsarbeit bei regelmäßig wiederkehrenden, umfangreicheren Arbeiten. Diese Raster organisieren im und schaffen so einen Bezugsrahmen für die Gestaltungsarbeit.
- Bei der Einpassung von Bildern -nd Texten in den Ordnungs-zw. Gestaltungsraster beträgt der Standar1dwert für die Einzüge links und !rechts von den vertikalen Hilfslinien 2 mm (diese Texteinzüge sind I in den Absatzformatvorlagenbereits vordefiniert).
- Eine vertjkale Einteilung in 12 palten istüberaus praktisch. I l as Zwölfersystem hat gege·it ber demselben dem Dezimal-(Zehner-) Layoutraster system dn Vorteil, durch 2, 3,/4 und 6 teilbar zu sein. eSo kann man beispielsweise 1 1 einfach zwischen dt-und vilspaltigel Satz wechseln.
- Für alle regelmäßig wiederkehrenden Gestaltungsaufgaben jedoch stellt die Konstruktion eines Rasters eine nützliche Maßnahme dar, die die Arbeit erleichtert und für ein qualitativ hohes Niveau sorgt.
- Die Formatvorlagen für Basictext (01) und Headlines (03/04/05) alinieren automatisch auf dem Grundlinienraster (Zeilenabstand) von 4,25 mm, alle anderen erreichen jeweils nach einem Vielfachen wieder eine Grundlinie.
- Für größere Formate (z.B. A3) ist eine zusätzliche Textgröße von 10,25 pt eingerichtet. Ist diese Textgröße aufgrund des Formats die am häufigsten verwendete, so empfiehlt sich die Umstellung des Grundlinienrasters auf einen Zeilenabstand von 4,75 mm (auch dafür sind entsprechende Layoutvorlagen für Adobe lnDesign vorbereitet).
- Desgleichen gibt es für kleinere Formate (z.B. A6 und Folder), in denen sehr viel Informationen untergebracht werden müssen, die Möglichkeit, die an sich für Marginaltexte vorgesehene Textgröße von 8,15 pt als Standardgröße zu definieren. In diesem Fall ist der Grundlinienraster auf den Wert von 3,75 mm zu ändern (auch dafür sind entsprechende Layoutvorlagen für Adobe In Design vorbereitet).
- Bilder dienen zur Information sowie zur Vermittlung einer zum Alpenverein passenden, möglichst authentischen Stimmung – und nicht zur bloßen Dekoration. Es gilt, die Bildästhetik entlang dreier Parameter niveauvoll und ästhetisch ansprechend zu organisieren: Farbstimmung, Ausdruck, Layout.
- Für die Verwendung von Bildern im Layout gilt die Grundregel: Weniger ist mehr. Der inflationäre Gebrauch von Bildern (gerade in der touristischen Kommunikation) führt dazu, dass diese gerade ihre Eigenschaft, Träger von Informationen und Botschaften zu sein, verlieren. — Aus diesem Grund folgt die Verwendung von Bildern im Layout folgenden Grundregeln: Nur 2–3 Bilder pro Seite: Im Normalfall sollten nicht mehr als 2–3 Bilder pro Doppelseite verwendet werden. Kontraste durch unterschiedliche Bildformate: Die Bildformate sollten eine interessante Kontrastierung zwischen großen und kleinen Abbildungen ergeben. Pro (Doppel-)Seite wird deshalb immer nur ein Bild groß eingesetzt, alle anderen sollen sich visuell deutlich unterordnen und entsprechend kleiner gehalten werden.
- Eine der wesentlichen Grundregeln für den Umgang mit Bildern im Layout ist die weitgehende Trennung von Bild und Text. Mit Ausnahme von Headlines (die immer über ruhigen Bildhintergründen platziert werden müssen) und kurzen Bildtexten werden Texte im Normalfall nicht in Bilder gestellt.
- Bei der digitalen Nachbearbeitung von Bildern soll auf überdeutliche künstliche oder sonstwelche Effekte weitgehend verzichtet werden, ebenso wie auf digitale Bildmontagen. Was ein Bild nicht von vornherein leistet, wird es auch nicht durch eine nachträgliche digitale Bearbeitung ausdrücken. Verzichtet werden soll auch auf Bildcollagen und das Übereinanderstellen/ Ineinanderkopieren von Bilderflächen im Layout.
- Bilder, die auf einer Doppelseite angeordnet werden, sollten hinsichtlich Farbigkeit, Lichtstimmung und Kontrast gut aufeinander abgestimmt werden.
- Bildunterschriften können grundsätzlich frei bestimmt werden. Üblicher Weise werden diese aus dem Fließtext- (9,25 pt) oder Marginaltextgrad (8,15 pt)gesetzt.
- Bildnachweise werden im Impressum vermerkt, wenn notwendig können sie auch – wie nebenstehend gezeigt – in sehr kleiner Schriftgröße (ca. 4 pt) um 90 Grad gedreht beim Bild platziert werden.
Brand Architecture
- Die Logografie des Alpenvereins ist nach einem systematischen, seriellen Schema aufgebaut, das es ermöglicht, alle Teilbereiche dieser großen Organisation einzubinden.
- Es besteht aus drei grundlegenden grafischen Elementen: dem Typologo (Schriftzug »alpenverein«), dem rechts darüber platzierten, kreisrunden Zeichen (Edelweiß) sowie den darunter angeführten, variablen Zusätzen. Sonderformen wurden für die beiden Submarken »alpenverein akademie« sowie »alpenvereinsjugend« gestaltet, die sich ebenfalls aus dem Grundschema ableiten.
- Unterhalb des Typologos sind die Zusätze platziert. Sie sind beliebig austauschbar und ermöglichen es, allen Teilorganisationen ein eigenes Logo innerhalb der Logografie des Alpenvereins zu führen. Somit werden alle als Teile eines größeren Ganzen erkennbar:
- Als Dachmarke wird das Logo »alpenverein österreich« bezeichnet.
- Bei den Logos für die Sektionen und Ortsgruppen tritt der jeweilige Name an die Stelle des Zusatzes »österreich«. Im Unterschied zur Dachmarke, sind die Sektionen grün eingefärbt – in Kombination mit dem grünen Edelweiß steht dies symbolisch dafür, dass das eigentliche Vereinsleben in den Sektionen stattfindet.
- Für die »alpenverein akademie« wurde eine eigene Submarke geschaffen: Das blau eingefärbte Edelweiß sowie der Zusatz »akademie« verleihen dieser wichtigen Bildungseinrichtung innerhalb des Alpenvereins eine gewisse Eigenständigkeit. Die grafische Form bindet diese trotzdem in die Logografie des Alpenvereins ein.
- Auch für die »alpenvereinsjugend« wurde eine eigene Submarke geschaffen. Das bunt eingefärbte Edelweiß sorgt für einen farbenfrohen, markanten, auf Kinder und Jugendliche zugeschnittenen Auftritt.
- Auch für den Bereich des Sportklet-terns steht eine eigene Submarke zur Verfügung.
- Die Standardvariante für alle unterschiedlichen Marken der Logografie des Alpenvereins ist färbig auf weißem Hintergrund – das ist eine der wichtigsten Regeln!
- Die Alpenvereinslogos werden, bedingt durch ihre Farbigkeit (grauer Schriftzug, grün/schwarzes Edelweiß), immer im Vierfarbdruck wiedergegeben! — Zweifärbige Varianten (grün/ grau) gibt es nicht, einfärbig schwarze bzw. graue Darstellungen sind nur für einfärbig schwarze bzw. graue Druckwiedergaben gedacht.
- Die Logos werden also praktisch immer – so wie auf dieser Seite abgebildet – auf weißem Hintergrund positioniert. Die Platzierung des Logos auf Farbhintergründen oder in Bildern stellt ausdrücklich eine Ausnahme dar, die, wenn möglich, vermieden werden sollte (vgl. dazu die Abschnitte → 01.f Do’s & Dont’s und → 01.g Bildhintergründe in diesem Manual).
- → Wichtig: Es darf nur mit den vom Alpenverein zur Verfügung gestellten, digitalen Logovorlagen gearbeitet werden. Ein eigenhändiger Nachbau ist nicht zulässig!
Co Branding
- Zur Markenwelt des Alpenvereins zählen auch Submarken aus Projekten, die in Kooperation mit dem Deutschen und Südtiroler Alpenverein durchgeführt werden. Sie halten zu den jeweiligen Erscheinungsbildern der Partnerorganisationen Distanz und verfügen über einen eigenständigen Auftritt – etwa bei der grafischen Ausformulierung des Edelweiß oder der Wahl der Typografie.
- Hinweis: Bitte beachten Sie die jeweiligen Anwendungsreglements zur Verwendung der einzelnen Partnernerlogos.
- Das Alpenvereinslogo wird oft gemeinsam mit anderen Logos verwendet. Häufig ist die Kombination mit dem Deutschen und dem Südtiroler Alpenverein. Da diese Logos in Form und Farbe unterschiedlich sind, sollten die Größe der Marken optisch sorgfältig eingerichtet und mit genügend Abstand zueinander eingerichtet werden. Auf grünen und andersfärbigen Hintergründen müssen die jeweils einfärbig negativen, weißen Varianten verwendet werden.
- Digitale Vorlagen Für die hier abgebildeten Logos sind in der Graphic-Box entsprechende digitale Vorlagen vorbereitet.
Packaging Design
- Als Corporate-Papier für Prospekte, Broschüren und Flyer sollte grundsätzlich ein mattes, gestrichenes Papier mit leichter Tönung und angenehmer Haptik zum Einsatz gelangen, etwa „Euro Bulk“ von Antalis oder „Profibulk“ von IGEPA. Diese Papiere erfüllen alle drucktechnischen Anforderungen, sind FSC-zertifiziert und in unterschiedlichsten Grammaturen erhältlich.
- Als Volumen-Papiere verbinden sie wertige Optik bei geringem Gewicht und gewährleisten damit auch eine hohe Ökonomie.
- Als Richtwerte für Prospekte und Folder/Flyer sind folgende Grammaturen möglich: → Umschläge: 150 / 170 / 200 / 250 g/qm → Innenteile: 80 / 90 / 100 / 115 / 130 / 150 g/qm Daraus lassen sich beispielsweise folgende Kombinationen ableiten: → geringes Gewicht: – Umschlag: 130 g/qm – Kern: 90 g/qm → normale Grammatur: – Umschlag: 200 g/qm – Kern: 115 g/qm → Flyer/Folder: – 130 / 150 / 170 g/qm → hochwertig/Image: – Umschlag: 250 g/qm – Kern: 130 od. 150 g/qm
- Für spezielle Produktionen, bei denen eine betont natürliche Wirkung beabsichtigt ist, kann ein ungestrichenes Naturpapier verwendet werden: Munken LYNX von Arctic Paper (Europapier). Dieses passt durch seine leichte Tönung gut zu den beiden genannten gestrichenen Papieren, betont aber durch seine ungestrichene Oberfläche einen natürlichen Ausdruck. – Munken LYNX ist in folgenden Grammaturen lieferbar, die adäquat zum Einsatzzweck bestimmt werden: 80 / 90 / 100 / 120 / 130 / 150 / 170 / 200 / 240 / 300 / 400 g/qm.
- Für die Bürokommunikation kommen weiße, ungestrichene Papiere mit leichter Tönung zum Einsatz – passend zu den erwähnten Papiersorten.
Print Guidelines
- Die Logos werden also praktisch immer – so wie auf dieser Seite abgebildet – auf weißem Hintergrund positioniert. Die Platzierung des Logos auf Farbhintergründen oder in Bildern stellt ausdrücklich eine Ausnahme dar, die, wenn möglich, vermieden werden sollte (vgl. dazu die Abschnitte → 01.f Do’s & Dont’s und → 01.g Bildhintergründe in diesem Manual).
- → Wichtig: Es darf nur mit den vom Alpenverein zur Verfügung gestellten, digitalen Logovorlagen gearbeitet werden. Ein eigenhändiger Nachbau ist nicht zulässig!
- Standardabstand -entspricht 2/3 (ca. 66,5 %) der Höhe des Edelweiß-Zeichens
- Mindestabstand -ist bei allen digitalen Logovorlagen automatisch zugegeben
- Printbereich: 10mm Edelweißgröße: ca. 5,5 mm
- Die Standardvariante des Logos ist positiv färbig auf weißem Grund -wann immer möglich, ist diese Variante zu verwenden!
- Farbvarianten sind im Sinne der hier illustrierten Regeln möglich. Wichtig ist stets ein kultivierter Umgang, Veränderungen in Farbe, Form und Proportionen sind nicht zulässig!
- Die Logos dürfen nur in den vorbereiteten Farbvarianten verwendet werden!
- Die Proportionen des Logos dürfen nicht verändert werden!
- Nur für einfärbig schwarze Drucksorten. Grau wirkt etwas dezenter.
- Auf kräftigen, farbigen Hintergründen kein graues Typologo!
- Grundsätzlich sollten die Alpenvereinslogos nur selten auf Bildhintergründen platziert werden. Die Standardvariante ist -wie bereits erwähnt-positiv grau/grün auf weißem Grund!
- Wird das Logo auf Bildern platziert, ist stets darauf zu achten, die passende Farbvariante (graues/weißes Typologo) in ruhige Bildhintergründe mit ausreichend Abstand zu Bilddetails einzupassen. Ist der Bildhintergrund unruhig, darf das Logo nicht darüber gelegt werden!
- Passt das grüne Edelweiß nicht zur Farbgebung des Bildes oder hebt es sich durch zu ähnliche Farben zu wenig ab, sollte die einfärbige Variante des Logos verwendet werden.
- In jedem Fall ist bei der Platzierung auf Bildhintergründen auf eine möglichst ruhige Gesamtwirkung zu achten!
- Für gedruckte Vorlagen sollten grundsätzlich PDF-Logos verwendet werden!
- JPG- und PNG-Vorlagen sind gedruckt bis zu einer Logobreite von maximal 10cm verwendbar.
- PNG-Dateien sind für Webanwendungen (RGB) und JPG-Dateien für Druck (CMYK).
- Wird das Alpenvereinslogo in Sponsorleisten platziert, ist die Größe optisch an die umliegenden Logos anzupassen. Weiters ist auf einen ausreichenden Abstand zwischen den Logos zu achten (Trennlinien erleichtern die Anordnung). Auf färbigen Hintergründen ist stets das Logo mit weißem Hintergrund zu verwenden (Varianten Logos »frame«)!
- Im normalen Printbereich werden diese Logovorlagen ausnahmslos nicht verwendet!
- Die nachfolgend zusammengefassten Gestaltungsprinzipien sind, wie bereits erwähnt, als allgemeine Richtlinien zu verstehen, die primär für den Print-Bereich maßgebend sind. Sie gelten jedoch darüber hinaus auch bei anderen Gestaltungsaufgaben sinngemäß.
- Der Österreichische Alpenverein verwendet im Bereich der Printkommuni-kation üblicherweise Hochformate der DIN-A-Reihe. Sie erleichtern die Bürokommunikation durch ihre normierten Größen. – Für besondere, gehobene Kommunikationsmittel besteht aber selbstverständlich die Möglichkeit, Sonderformate zu wählen.
- Standardformate: DIN A1/2: Plakate (auch quer) DIN A4: Kataloge, Prospekte, Broschüren DIN A5: kleinere Prospekte und Broschüren DIN hoch: z.B. Infofolder etc. DIN quer: z.B. Glückwunsch-karten etc.
- Für die gebräuchlichsten Formate sind Adobe-InDesign-Dokumentvorlagen eingerichtet.
- Grundlinienraster und Ordnungs raster erleichtern im Printbereich die Gestaltungsarbeit bei regelmäßig wiederkehrenden, umfangreicheren Arbeiten. Diese Raster organisieren im und schaffen so einen Bezugsrahmen für die Gestaltungsarbeit.
- Für Layout-Aufgaben im Print- Bereich sollten nur die in den Adobe InDesign-Dokumentvorlagen vorbereiteten Stilvorlagen verwendet werden.
- Um ein durchgängiges typografisches Bild und vor allem eine durchgängige Lesequalität im Bereich der Typografie zu gewährleisten, sind in allen digitalen Layoutvorlagen für AdobelnDesign typografische Stilvorlagen der gebräuchlichsten Textgattungen eingerichtet: ➔ Basic(Fließ)text: 9,25 pt ➔ Marginaltext: 8,15pt ➔ Infotext: 7 pt ➔ Headlines: 22/33/45 pt ➔ Sublines: 13/16pt
- Die Stilvorlagen für Head-und Sublines können -falls notwendig in der Größe verändert werden. Nicht verändert werden sollten die Stilvorlagen für Mengentexte sie sind hinsichtlich Lesekomfort genau eingerichtet und getestet.
- Für größere Formate (z.B. A3) ist eine zusätzliche Textgröße von 10,25 pt eingerichtet. Ist diese Textgröße aufgrund des Formats die am häufigsten verwendete, so empfiehlt sich die Umstellung des Grundlinienrasters auf einen Zeilenabstand von 4,75 mm (auch dafür sind entsprechende Layoutvorlagen für Adobe lnDesign vorbereitet).
- Desgleichen gibt es für kleinere Formate (z.B. A6 und Folder), in denen sehr viel Informationen untergebracht werden müssen, die Möglichkeit, die an sich für Marginaltexte vorgesehene Textgröße von 8,15 pt als Standardgröße zu definieren. In diesem Fall ist der Grundlinienraster auf den Wert von 3,75 mm zu ändern (auch dafür sind entsprechende Layoutvorlagen für Adobe In Design vorbereitet).
- Als Corporate-Papier für Prospekte, Broschüren und Flyer sollte grundsätzlich ein mattes, gestrichenes Papier mit leichter Tönung und angenehmer Haptik zum Einsatz gelangen, etwa „Euro Bulk“ von Antalis oder „Profibulk“ von IGEPA. Diese Papiere erfüllen alle drucktechnischen Anforderungen, sind FSC-zertifiziert und in unterschiedlichsten Grammaturen erhältlich.
- Als Richtwerte für Prospekte und Folder/Flyer sind folgende Grammaturen möglich: → Umschläge: 150 / 170 / 200 / 250 g/qm → Innenteile: 80 / 90 / 100 / 115 / 130 / 150 g/qm
- Für spezielle Produktionen, bei denen eine betont natürliche Wirkung beabsichtigt ist, kann ein ungestriche-nes Naturpapier verwendet werden: Munken LYNX von Arctic Paper (Europapier). Dieses passt durch seine leichte Tönung gut zu den beiden genannten gestrichenen Papieren, betont aber durch seine ungestrichene Oberfläche einen natürlichen Ausdruck. – Munken LYNX ist in folgenden Grammaturen lieferbar, die adäquat zum Einsatzzweck bestimmt werden: 80 / 90 / 100 / 120 / 130 / 150 / 170 / 200 / 240 / 300 / 400 g/qm.
- Für die Bürokommunikation kommen weiße, ungestrichene Papiere mit leichter Tönung zum Einsatz – passend zu den erwähnten Papiersorten.
🐛 Report